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Bahnhof SO Bipperlisi

ID 116/2009 BH Solothurn Bipperlisi

Regierungsrat zum Bahhofplatz Bibberlisi.... [36 KB]

Votum zur Antwort der Regierung in der Kantonsratssession vom 25.8.2009

ID 116/2009 Dringliche Interpellation Fraktion FdP: Bahnhof Solothurn-Kreisel

Votum zur Antwort der Regierung in der Kantonsratssession vom 25.8.2009

Die Regierung sagt, dass man praktisch nichts mehr machen könne.

1. Sei der Baufortschritt zu weit. Das kann ich nachvollziehen.

2. Müsste ein neues Plangenehmigungsverfahren durchgeführt werden, was Zeit und Geld kostet.
Das ist meiner Meinung nach eine Frage ob man will oder nicht.

3. Die Variante mit dem Kreisel sei schon im Rahmen des Wettbewerbs studiert und dann verworfen worden.

Es heisst in der Antwort auf die Frage 2: Mit dieser Variante hätte eine wesentliche Zielsetzung nicht erreicht werden können, nämlich der kurze und regengeschützte Umsteigeweg für alle öV-Benutzer.

Ja, liebe Kolleginnen und Kollegen: Welcher Teil des öffentlichen Verkehrs würde hier tangiert? Praktisch einzig und alleine das „Bipperlisi“.

Ich habe mich danach erkundigt und von seinerzeitigen Wettbewerbsteilnehmern erfahren, dass es eine Auflage gewesen sei, dass das „Bipperlisi“ direkt vor dem Bahnhof anhalten könne. Die paar Meter zu Fuss seien für die paar Benützer des „Bipperlisis“ nicht zumutbar.

Jetzt stellt euch einmal vor was das bedeutet: Die ganze Planung dieses Bahnhofplatzes drehte sich praktisch um’s „Bipperlisi“.

Ich habe mich seinerzeit, als wir über den Ersatz des „Bipperlisis“ durch Busse diskutiert haben, überreden lassen und habe dem Beibehalt des „Bipperlisis“ zugestimmt. Ich glaube, ich habe noch nie einen Entscheid so bereut wie diesen. Welche Konsequenzen dieser Entscheid hat ist unglaublich.

Da werden wir somit in Zukunft am Bahnhofplatz wieder eine Ampel haben, der Verkehr staut sich, man hat Aerger und Luftverschmutzung, man verliert Zeit, und das alles wegen dem „Bipperlisi“.

Ich bin der Meinung, dass eine Projektänderung gleichwohl ins Auge gefasst werden muss. Die einzigen die etwas dagegen haben könnten ist die ASM mit ihrem „Bipperlisi“. Aber die sollen doch froh sein, dass sie überhaupt bis in die Nähe des Bahnhofes fahren dürfen. Alle anderen Verkehrsteilnehmer, die Fussgänger, die Velofahrer, die Automobilisten sind doch daran interessiert, dass der Verkehr rund läuft.
Der Bahnhofplatz wird für die nächsten 40 bis 50 Jahre gestaltet.

Jeder, der in diesen nächsten 40 bis 50 Jahren dort im Stau steht, wird zurück denken an die schöne, alte Zeit als hier noch eine Baustelle war, mit einem Kreisel und einem flüssigen Verkehr.

Will die Regierung wirklich, dass sich die Automobilisten in den nächsten Jahrzehnten am Bahnhofplatz ärgern werden?
Markus Grütter, Kantonsrot FdP

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